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Presse    >    Pressemeldungen    >    24. Februar 2006

Italienisches Design international am begehrtesten

  • Giorgio Armani und Gucci sind weltweit die gefragtesten Designermarken
  • 75 % der Österreicher geben an, keine der Brands zu kaufen
  • Armani, Versace, Gucci am beliebtesten, wenn Geld keine Rolle spielen würde
  • Verbraucher bleiben bei Fashion Labels ihren Landsleuten treu
  • Arabischer Raum, Asien und ehemalige Sowjetunion -- Modemekkas von morgen

Wien, am 24.Februar 2006 - Die beiden italienischen Modegiganten Giorgio Armani und Gucci sind die begehrtesten Designermarken der Welt. Während weltweit bereits 12 Prozent der Befragten Giorgo Armani und/oder Gucci kaufen, sagten 30 Prozent, dass sie diese Brands in Zukunft kaufen würden, wenn Geld keine Rolle spielen würde.

Dies ist das Ergebnis einer globalen Studie von ACNielsen, bei der 21.000 Onlinekäufer in 42 Ländern, 500 davon auch in Österreich befragt wurden. Die Fragen lauteten „Welche Designermarken kaufen sie derzeit und welche würden sie sich gerne kaufen würden, wenn Geld keine Rolle spielt“

„In unserer Rangliste der begehrtesten Designermarken weltweit liegen Giorgio Armani und Gucci ganz vorne.“, kommentiert Frank Martell, President und CEO von ACNielsen Europa. „Giorgio Armani und Gucci sind weltweit gefragt und erfolgreich, weil sie ständig dafür sorgen, dass die Eigenschaften, für die die jeweilige Marke steht, kultur- und altersübergreifend als erstrebenswert gelten“, so Martell weiter. „Damit machen sie ihre Artikel für Verbraucher auf der ganzen Welt attraktiv. Das ist eine erstaunliche Leistung, wenn man bedenkt, wie stark die Modeindustrie von kurzlebigen Trends geprägt ist.“

75% der Österreicher geben an keine der Brands zu kaufen.
Armani, Versace und Gucci würden – falls Geld vorhanden - am liebsten gekauft

In Österreich geben von jenen Befragten, die sich diese Brands auch tatsächlich kaufen, mit 10% am häufigsten die Marke Ralph Lauren an (siehe Abb.1). 75 % geben jedoch überhaupt keine der angegebenen Labels zu kaufen (siehe Abb.2). Damit liegen die Österreicher so wie auch die Holländer (78%) und Norweger (72%) über dem europäischen Schnitt (62%), jener die diese Brands nicht kaufen. Im Modeland Italien hingegen sagen im Vergleich dazu nur 40% der Befragten keine der Labels auch tatsächlich käuflich zu erwerben. Bei genügend großem Budget jedoch würde man sich hier zu Lande am liebsten Mode von Armani, Versace und Gucci kaufen. Ralph Lauren folgt erst danach (siehe Abb.3).

Verbraucher bleiben bei Fashion Labels ihren Landsleuten treu
Kaum überraschend ist auch die Tatsache, dass die Konsumenten in den Heimatländern der wichtigsten Designer -- Italien, USA und Frankreich -- vor allem „ihre“ Labels kaufen.

Folglich halten die nordamerikanischen Verbraucher ihrem Top-Designer Ralph Lauren die Treue, der sowohl die Liste der meistgekauften als auch der begehrenswertesten Marken anführt. Die attraktivsten europäischen Marken für die nordamerikanischen Großverdiener der Zukunft sind Gucci und Giorgio Armani.

Traditionelle französische Modedesigner wie Yves Saint Laurent (obwohl mittlerweile in italienischem Besitz), Chanel, Dior und Hermes verzeichnen den höchsten Beliebtheitsgrad bei derzeitigen wie auch bei potenziellen Kunden in ihrem eigenen Land. Ebenso ist es im modebewussten Italien: Auch hier kauft man am liebsten landeseigenes Design wie Giorgio Armani, Prada, Emporio Armani und Versace -- jetzt wie in Zukunft.

Arabischer Raum, Asien und ehemalige SowjetUnion -- Modemekkas von morgen
Wer seine Position in dieser Branche auch in den kommenden Dekaden halten will, muss auf Langlebigkeit setzten. Daher erstaunt es nicht, dass die großen Hersteller von Designermode derzeit bestrebt sind, ihre Marken in den aufstrebenden Märkten Asien, Vereinigte Arabische Emirate und Russland zu etablieren.

„Von Anfang an ein starkes und unverwechselbares Markenimage aufzubauen und dann auch aufrecht zu erhalten, ist und bleibt die größte Herausforderung für jedes Designlabel, das sich einen neuen Markt erschließen will“, sagt Martell.

Wie die ACNielsen-Studie zeigt, verfügen neben Gucci und Armani auch Christian Dior und Versace über ein hohes kommerzielles Potenzial in den Schwellenmärkten. Die Marke Christian Dior, der wie Gucci ein erfolgreiches Rebranding gelungen ist und die sich mit ihrem jugendlichen Image zum Favoriten der internationalen IT-Gemeinde gemausert hat, dürfte künftig vor allem in Russland, den VAE und Lateinamerika punkten.

Versace übt auf chinesische, russische und indische Verbraucherinnen und Verbraucher einen starken Reiz aus – möglicherweise deshalb, weil die auch in USA sehr beliebte Marke ein „Ich hab’s geschafft“-Image repräsentiert, gepaart mit einem glamurösen Lebensstil, und deshalb besonders bei Aufsteigern und so genannten Neureichen ankommt. Für die konservativeren Konsumenten in den reichen Golfstaaten der Vereinigten Arabischen Emirate hingegen sind eher die Marken Giorgio Armani und Chanel begehrenswert.

Wer in Indien künftig kann, wie er will, ohne aufs Geld achten zu müssen, wird seinen Kleiderschrank mit Gucci, Giorgio Armani, Louis Vuitton und Dior füllen. In China sind vor allem Chanel und Versace erstrebenswert, gefolgt von Louis Vuitton und Giorgio Armani.

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Mag. Irene Salzmann
+43 01 98110-300




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