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• Drei von vier Österreicher/innen besitzen eine Kundenkarte
• Im Schnitt haben Kundenkarten-Besitzer/innen mehr als fünf und mehr als eine pro Branche
• Die meisten Kundenkarten gibt es im Lebensmitteleinzelhandel und Drogeriefachhandel
• Wichtigste Gründe für Karten: Rabatte, Bonuspunkte und exklusive Artikel
• 25 % der Kartenbesitzer/innen kaufen mit Karte häufiger ein
Wien, am 28. August 2008 --- Nielsen hat 1.000 Österreicher/innen befragt und ihnen dabei „in die Karten geschaut“. Das Ergebnis: Kundenkarten erfreuen sich großer Beliebtheit. Der Blick in die eigene Geldbörse bestätigt wohl das Ergebnis dieser aktuellen Studie.
Drei von vier Österreicher/innen haben eine Kundenkarte. Doch damit nicht genug. Wer eine Kundenkarte hat, gibt sich damit nicht zufrieden. Im Schnitt gesellen sich zu jeder Kundenkarte 4,2 andere, jede/r Kundenkarten-Besitzer/in nennt also durchschnittlich 5,2 Stück der beliebten Plastikkarten sein Eigen. „Kundenkarten sind bei den heimischen Konsumenten/innen offensichtlich sehr beliebt. Unternehmen, die auf dieses Instrument zur Kundenbindung gesetzt haben, sind also den richtigen Weg gegangen“, erläutert Martin Prantl, Geschäftsführer von Nielsen Österreich.
Ein Drittel aller Kartenbesitzer/innen hat 1-2 Karten bei sich, ein weiteres Drittel 3-4. Der Rest gibt an, mehr als vier Karten zu besitzen, wobei 4 % mehr als zehn Kundenkarten haben. (siehe Abb. 1)
Lebensmitteleinzelhandel und Drogeriefachhandel haben Nase vorn
Die meisten Karten gibt es im Lebensmitteleinzelhandel (LEH) und im Drogeriefachhandel (DFH). 70 % haben eine Kundenkarte eines Lebensmittelhändlers, 67 % eine aus dem Drogeriehandel. Mit etwas Abstand folgen Baumärkte (50 %) und der Möbelhandel (48 %). Einiges Potenzial schlummert noch im Schuhhandel: Erst ein Viertel der Kartenbesitzer/innen gibt an, eine Kundenkarte aus diesem Segment zu haben. (siehe Abb. 2) Über alle Branchen hinweg zeigt sich, dass sich Konsumenten/innen nicht auf einen Anbieter verlassen: Im Schnitt hat jede/r Kartenbesitzer/in mehr als eine Karte pro Branche.
Finanzielle Vorteile führen zur Karte
Den größten Vorteil von Kundenkarten sehen die Österreicher/innen in der Möglichkeit Geld zu sparen. Von denen, die Kundekarten im LEH und DFH haben, geben spontan zwei Drittel die Rabatte auf bestimmte Artikel als Vorteil der Kundenkarte an. Mit jeweils 15 % stehen das Einlösen von Bonuspunkten und die Verfügbarkeit von exklusiven Artikeln nur für Mitglieder an zweiter Stelle der Vorteile, gefolgt vom Sofortrabatt auf den gesamten Einkauf. (siehe Abb. 3) Auch in Baumärkten sowie im Möbel- und Schuhhandel sehen 55 % der Konsumenten/innen den Rabatt auf bestimmte Artikel als größten Vorteil. Bei Baumärkten und im Möbelhandel steht an zweiter Stelle, im Gegensatz zu LEH und DFH, der Sofortrabatt auf den gesamten Einkauf (15 %), gefolgt von Gutscheinen (13 %). Im Schuhhandel ist es wieder anders, hier stehen Gutscheine auf dem zweiten Platz (20 %), gefolgt vom Sofortrabatt auf den gesamten Einkauf (14 %). (siehe Abb. 4)
Einkaufsverhalten ändert sich
„Kundenkarten sind primär ein Instrument zur Kundenbindung. Darüber hinaus profitiert der Handel von einer sehr angenehmen Nebenerscheinung – Kundenkarten-Besitzer/innen kaufen häufiger ein“, erklärt Prantl. Besonders bemerkbar sind diese „positiven Nebengeräusche“ im LEH und DFH: 25 % der Kundenkarten-Besitzer/innen geben an, dass sie aufgrund einer Kundenkarte (etwas) häufiger in einem bestimmten Geschäft einkaufen. (siehe Abb. 5)
Die Abbildungen finden Sie HIER.
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