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Vertrauen bleibt weiterhin hoch
+ Entgegen dem weltweiten Trend steigt Vertrauen in Österreich leicht an
+ Schuldenabbau oberste Priorität der Verbraucher
+ Sorge um wirtschaftliche Lage rückt wieder in Vordergrund
Wien, 10. November 2011. Während das Vertrauen der Verbraucher weltweit leicht sinkt und in Österreich dennoch etwas steigt, zeigen die weltweiten Entwicklungen doch Wirkung auf die Einschätzung der Konsumenten. Die Sorge um die wirtschaftliche Lage rückt wieder in den Vordergrund. Das belegt eine internationale Online-Umfrage, bei der Nielsen im Zeitraum August/September 2011 rund 28.000 Internetnutzer aus mehr als 50 Ländern – darunter 500 aus Österreich – befragte.
Das Verbrauchervertrauen in Österreich war im dritten Quartal nach einem leichten Dämpfer wieder im Anstieg (von 94 auf 96 Punkte) und steigert damit das ohnehin schon zuvor hohe Niveau. Im europäischen Vergleich liegt Österreich damit im Spitzenfeld, und die gesamte DACH-Region trotz des aktuellen deutlichen Rückganges in der Schweiz deutlich über dem europäischen Durchschnitt (siehe Abb. 1). Weltweit ist das Vertrauen um einen Punkt gesunken. Das stärkste Vertrauen weltweit haben die Konsumenten in Indien (121 Punkte), in Europa in Norwegen (101 Punkte). Das geringste Vertrauen zeigen Konsumenten in Portugal (40 Punkte) und Ungarn (47 Punkte). Dazu Petra Kacnik, Director Consumer Research Nielsen DACH: „Speziell der stabile Arbeitsmarkt in Österreich führt zu guten finanziellen Aussichten und damit zu einem sehr stabilen Verbrauchervertrauen.“
Generell sehr gute Zukunftsaussichten
Ähnlich positiv wie der Arbeitsmarkt entwickelt sich die Einschätzung der Berufsaussichten in Österreich. Auch die finanziellen Perspektiven und die Anschaffungsneigung bleiben auf hohem Niveau stabil (siehe Abb. 2). Die Österreicher scheinen sich hier von der generellen weltweiten Entwicklung eher zu distanzieren.
Schuldenabbau oberste Priorität der Verbraucher
Trotz der positiven Entwicklung zeigen sich auch in Österreich Veränderungen beim Konsum. Während vor einem Quartal noch Urlaube und Reisen im Vordergrund standen, verwenden die Konsumenten in Österreich das Geld, das nach Deckung der Lebenshaltungskosten übrig bleibt, nun primär für die Abzahlung von Schulden (36% Nennungen). An zweiter Stelle folgen Freizeitaktivitäten außerhalb der eigenen vier Wände (32%) danach Spareinlagen und Urlaub/Reisen (jeweils 31%, siehe Abb. 3). Im Vergleich zum europäischen Durchschnitt verwenden relativ viele österreichische Konsumenten ihr Geld für den Abbau von Schulden sowie die Altersvorsorge.
Wachsende Sorge um wirtschaftliche Lage
Obgleich das Vertrauen der Konsumenten in Österreich auf einem hohen Niveau liegt, scheint die Eurokrise Wirkung zu zeigen. Die Sorge um die wirtschaftliche Lage lag vor einem Quartal noch auf Platz drei, nun ist sie wieder die größte Sorge der österreichischen Konsumenten (29% Nennungen). Auch über steigende Wohnneben- (22%) und Lebensmittelkosten (18%) sorgen sich die Konsumenten hierzulande, während die Angst um den Arbeitsplatz dagegen parallel zur positiven Arbeitsmarktlage in Österreich keine so große Rolle spielt (12%, siehe Abb. 4)
Lebensmittel weiterhin mit stärkstem Sparpotenzial
Lebensmittel werden weiter als Sparpotenzial wahrgenommen. Der Kauf günstigerer Lebensmittel und Reduktion bei den Einkäufen von Take-Away Mahlzeiten zählen zu den beliebtesten Sparmaßnahmen, um trotz Krise im Budget zu bleiben. Eine weitere sehr beliebte Sparmaßnahme ist die Einschränkung beim Kauf von Kleidung. Die relativ größte Steigerung – dafür auf sehr niedrigem Niveau – gibt es bei der Sparbereitschaft beim Rauchen (von 13 auf 17%, siehe Abb. 5).
Über die Nielsen Global Online Survey
Die Nielsen Global Online Survey wurde zwischen dem 31. August und 16. September 2011 durchgeführt. Dabei wurden mehr als 28.000 Verbraucher in 56 Ländern in Asien-Pazifik, Europa, Lateinamerika, dem Mittleren Osten, Afrika und Nordamerika befragt. Die Stichprobe ist nach Alter und Geschlecht für jedes Land basierend auf den jeweiligen Internetnutzern quotiert und gewichtet. Sie repräsentiert damit die Internetnutzer des Landes und hat eine maximale Abweichung von ±0.6%. Diese Nielsen Onlineumfrage basiert ausschließlich auf dem Verhalten von Befragten mit Internetzugang. Die Internetverbreitung variiert je nach Land. Damit ein Land in die Umfrage aufgenommen wird, setzt Nielsen voraus, dass mindestens 60 Prozent der Bevölkerung oder 10 Millionen Menschen in einem Land Internetzugang haben.
Über Nielsen
Nielsen Holdings N.V. (NYSE: NLSN) ist ein globales Informations- und Medienunternehmen mit führenden Marktpositionen in den Bereichen Marketing- und Verbraucherinformationen, Erhebung von Mediadaten in TV, Online, Mobile und anderen Medien, Fachmessen sowie weiteren verwandten Bereichen. Das Unternehmen ist in mehr als 100 Ländern präsent mit Hauptsitzen in New York, USA und Diemen, Niederlande. Weitere Informationen finden Sie im Internet unter www.nielsen.com sowie für Österreich unter www.at.nielsen.com.
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Medienkontakt:
Marie-Luise Sebralla
Manager Media Relations & PR
Tel.: +49 (0) 69 / 7938-630
E-Mail: marie-luise.sebralla@nielsen.com
Abb. 1

Abb. 2

Abb. 3

Abb. 4

Abb. 5

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